___Everything will slip away...__
Liebe Andrea

Auf Abschlussfahrt machten wir auch Halt in Athen. Im Bus waren Familien häufiger das Gesprächsthema, aber ich vermied, viel zu erzählen. Erzählte manchmal ein bisschen von Großeltern. Als wir zu dritt durch die Innenstadt spazierten, ging es konkret um Väter. Die unvermeidliche Frage kam: Du hast ja noch garnichts erzählt, was macht dein Vater denn so.

Und ich war ehrlich. Und trauriger, als ich sein wollte. Weil ich ja eigentlich erzählen wollte, wie cool du bist. Du hättest meine Freunde so gemocht. Und sie dich.

 

 ---

Eben stand ich mit Mama und wünschte mir, dass ich mit einer Leichtigkeit Mike umarmen könnte wie dich.

Es wäre nicht nur unpassend, es auch ein trauriges Substitut. 

An dich dachte ich gestern Abend häufiger; ich habe im Schlaf eine Blumenvase umgestoßen und nun trägt das Laminat, das du verlegt hast, Blasen. Du wärst ziemlich verärgert gewesen, das weiß ich.

Das ist auch so eine semidumme Sache. Ich wohne jetzt im Wohnzimmer und habe sehr viel Platz. Und den Balkon. Und bekomme vieles von Mama bezahlt, das du nicht bezahlt hättest. Wärst du nich hier, wäre das anders. Und trotzdem wünsche ich mir dich zurück.

Wann kommst du wieder?

12.10.08 19:45
 


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I do not stand at your grave and weep
You are not there. You do not sleep.
You are a thousand winds that blow.
You are the diamond glints on snow.
You are the sunlight on ripened grain.
You are the gentle autumn rain.
When I awaken in the morning's hush
You are the swift uplifting rush
Of quiet birds in circled flight.
You are the soft stars that shine at night.
I do not stand at your grave and cry;
You are not there, you did not die.
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